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Review European Championships Hoylake 2011 PDF Drucken

 

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Anfang September 2011 startete das deutsche Team gen England ins walisische Hoylake.

Leider konnten nicht alle qualifizierten Fahrer um den Titel des Europameisters kämpfen, trotzdem reiste die deutsche Mannschaft mit einer mehr als konkurrenzfähigen Mannschaft zum englischen Traumspot.
Montags war lediglich Einschreiben, Verteilen der Nummern und technische Abnhame angesagt.
Am Dienstag sollte es dann mit den Rennen losgehen, aber der Wettergott machte allen Beteiligten einen dicken Strich durch die Rechnung. Regen ohne Ende ließ keine Wertungsläufe zu und man machte sich wieder auf den Weg zurück zu den formidablen Unterkünften.
Am kommenden Tag sah es etwas besser aus. Allerdings dauerte es etwas mit dem Start, da die Technical Zone unter Wasser stand. Etwas unverständlich, da es kein Problem gewesen wäre, die Aufbauzone 100m weiter zu verlegen, wo alles trocken gewesen wäre. Für diese Erkenntnis brauchte der Racemaster zum Erstaunen aller bis zum letzten Renntag...

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Gegen Dienstagmittag wurden dann die ersten beiden Rennen gestartet.
Basti Bischoff belegte in der ersten Tageswertung einen undankbaren aber hervorragenden 4. Platz, gefolgt von Bernd Spiering (6.) und Teamkapitän Florian Kerker (8.).

Bei den Damen schafften es gleich zwei deutsche Ladies aufs Treppchen, Annika Grab fuhr recht souiverän auf den 1. Platz, Steffi Mohr belegte punktgleich mit der Französin Raveaux den 2. Rang.
Donnerstag  räumte das deutsche Team dann vier von sechs möglichen Podiumsplätzen ab:
Michi Nast (2.) und Basti Bischoff (3.), sowie Annika Grab (1.) und Steffi Mohr (2.) sorgten dabei für die erfolgreichen Ergebnisse.
Nach vier Wertungsläufen sah dann der Zwischenstand so aus:

rangliste-herrenWie aus der nebenstehenden zwischenzeitlichen Rangliste zu ersehen ist, sind auch die Resultate der weiteren Fahrer durchaus erwähnenswert. Nick Stimpel legt am zweiten Tag die Basis für eine Top 10 Platzierung, und die beiden Neulinge auf der internationalen Bühne, Ulrich Nestmann und Timo Nüssmann, etablierten sich sicher in den Top 20 der europäischen Buggyelite. Respekt.!

Freitag war dann der letzte Renntag angesetzt und wieder sollten es  zwei Läufe werden.

Im ersten Rennen dominierte wieder der überragende Franzose Stephén Schapman, aber Michi, Basti und Bernd folgten auf den Plätzen 3,4 und 5 und legten somit den Grundstein für den sicheren Sieg in der Teamwertung!
Das zweite Rennen wurde überschattet von einem schweren Unfall und richtiggehend abgebrochen, aber trotzdem gewertet. Im letzten Rennen zeigte Schapman seine einzige Schwäche im ganzen Verlauf der EM und ermöglichte Basti (2.) und Michi (3.) einen weiteren Podiumsplatz in der Tageswertung.

Bei den Damen landete Annika einen weiteren ungefährdeten Tagessieg und konnte sich somit ein weiteres Mal den Europameistertitel sichern. Steffi wies die Französin Raveaux in ihre Schranken und wurde Vizeeuropameisterin. Dank den Ergebnissen von Reni Haesen standen die deutsche Damen auch in der Teamwertung ganz oben auf dem Treppchen. Ein Sieg auf ganzer Linie, Glückwunsch!
In der Herreneinzelwertung belegt Michi Nast einen hervorragenden 3. Platz, gefolgt von Bastian Bischoff (4.) und Bernd Spiering (5.).


Die Herrenteamwertung ging somit souverän an die deutschen Fahrer, einer solchen Leistungsdichte konnte keine der anderen Nationen Paroli bieten. Auch hier herzlichen Glückwunsch für die Topleistungen!



Hoylake war auf jeden Fall eine Reise wert, der Spot ist traumhaft, auch wenn das Wetter very british war, klischeehafter kann man es sich kaum vorstellen...

Hier nochmal die Rangliste nach allen absolvierten Rennen:
Herrenwertung

Gesamtwertung

Damenwertung

Gesamtwertung_damen