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Kitelandboarding- FLY to the sky

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Abheben mit der Kraft des Kites, das ist die Faszination, die in dieser noch recht jungen Art des Tractionkitens viele begeistert.
Kitelandboarding oder auch ATB-Kiten (All terrain board)  ist für viele besonders attraktiv, da es wie das Kitesurfen sowohl viele Bodentricks aus dem Skateboardbereich als auch spektakuläre Sprünge ermöglicht.
Immer mehr vor allem jugendliche Kiter zieht es zum Kitelandboarding, nicht zuletzt, weil diese Sportart auf relativ kleinen Flächen auszuüben ist und das Equipment auch ohne Auto leicht zu transportieren ist.

Deshalb sind auch die meisten Kitelandboarder an Spots im Binnenland unterwegs.

 

Kitelandboarding- Was ist das?

Vom Aufbau ist das Landboard oder Mountainboard vergleichbar mit einem Skateboard; jedoch sind Ausstattung und Ausführung der härteren Belastung angepasst. Das Board kennzeichnet sich durch große, luftgefüllte Räder, breite Achsen und Fußschlaufen, damit das Board auch beim Springen an den Füßen bleibt.
Dazu kommt der Kite. Vorwiegend kommen beim Kitelandboarding Depowerkites zum Einsatz,, mit denen sich die Zugkraft über eine Bar genannte Lenkstange durch Heranziehen oder Wegschieben regulieren lässt.

Beim KLB ist eine umfangreiche Schutzausrüstung unbedingt notwendig, da Stürze ernste Konsequenzen haben können.

 

Entwicklung

Kitelandboarding hat sich aus zwei unterschiedlichen Richtungen zu einer neuen Sportart entwickelt. Ende der 1990er Jahre wurden von Snowboardern Offroad-Skateboards eingesetzt, um sich auch im Sommer ohne Schnee den Hang hinunterstürzen zu können. Daraus entstand  der Mountainboard- Downhillbereich. Gleichzeitig versuchten einige englische Kiter, die eigentlich auf dem Wasser zuhause waren, mit normalen Skateboards auch an Land ihre Kites zur Fortbewegung einzusetzen. Es war nur ein Frage der Zeit, bis diese Kiter die Mountainboards für sich entdeckten und so die Sportart schufen, die wir heute als Kitelandboarding bezeichnen.  

 

Geeigneter Platz für den Sport

Zum Kitelandboarden benötigt man relativ wenig Platz, bereits auf einer sportplatzgroßen Fläche kann man ein Menge Spaß haben.

ma10_47_20100427_1918495289Optimal sind natürlich große, kurzgemähte Wiesenflächen oder harter Sandstrand. Wegen der Verletzungsgefahr nicht so sehr zu enpfehlen sind geteerte Flächen, obwohl diese auch ihren Reiz haben, da man sehr wenig Wind benötigt, um ins Rollen zu kommen. Ihr solltet  Euch auf jeden Fall vorher vor Ort informieren, wo und ob Kitelandboarding erlaubt ist. Das GPA-KLB-TEAM steht Euch auch gerne mit Auskünften zur Verfügung.

Neben den dänischen Stränden, z.B.  Fanö und Römö ist KLB in Deutschland auf Borkum erlaubt. Im Binnenland gibt es zurzeit nur einen offiziell genehmigten Spot, die Kitearea.


Ist das gefährlich?

takker-boards_in_action_15_20101020_1876652147Nein, wenn man die Sache richtig anpackt. Ihr solltet euch mit dem Material vertraut machen und die Bedingungen richtig einschätzen lernen. Feste Kleidung, festes Schuhwerk, Schutzausrüstung aus dem Inlineskatebereich und ein Helm gehören zur Ausrüstung. Tastet euch langsam an die Zugkräfte des Kites und die richtige Körperhaltung auf dem Board heran, lasst euch die Fahrtechnik und die Regeln erklären. Kitelandboarding ist eine Erlebnissportart und bietet das Abenteuer der Naturkraft, und wer sich Schritt für Schritt voran tastet und sich nicht überschätzt ,wird belohnt.
Als Anfänger bieten sich zum sicheren Erlernen des Kitelandboarding auch Schulen an, bei
denen man in verschiedenen Kursvarianten das  Fahren auf dem Board unter fachkundiger Anleitung erlernen kann.


Was kostet der Spaß?

Der Preis für ein Einsteigerboard für Erwachsene liegt bei 200-350 EUR und steigt für Highendboards bis über  800 EUR. Von günstigen Einsteigerboards sollte aus Gründen der Haltbarkeit Abstand genommen werden. Für Jugendliche und leichte Erwachsene bis ca. 60kg haben die Einsteigerboards im Preisegment von 130-200 EUR durchaus ihre Berechtigung. Die Preise der Depowerkites richten sich nach der Größe, variieren aber stark nach der Leistungsauslegung. Während Einsteigerschirme von 10 m² Segelfläche schon unter 600 EUR angeboten werden, liegen die "Hochleister" je nach Größe bei bis über 2000 EUR. Der Fachhandel berät hier gerne hilfreich, aber sprecht ruhig einmal mit einem Aktiven, der oft wichtige Tipps aus erster Hand geben kann. Eine weitere Möglichkeit für Einsteiger sind gut erhaltenen Boards und Kites aus zweiter Hand, welche die Anschaffung zu einem deutlich geringeren Kostenaufwand und Risiko machen.

 

Ist das schwer zu lernen?

Zuerst wird man lernen, den Zugdrachen im Stand zu steuern und sicher zu kontrollieren. Das Beherschen des Kites ist der wichtigste Grundpfeiler, um einen guten Einstieg in den Sport zu finden. Erst dann geht es aufs Board.
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atb-kurs_1_20100711_1565667978Wie bei anderen Segelsportarten kommt es auf die richtige Fahrtrichtung zum Wind an. Besonderheit beim Kitelandboarding  ist die Koordination der Steuerung des Zugdrachens mit der Lenkung des Boards. Dazu kommt  noch das Halten des Gleichgewichts, wenn man dann auf dem Board steht . Nach kurzer Zeit kann man die Erfahrung sammeln, Windrichtung, Zugkraft und Kurs richtig abzustimmen.
Dafür gibt es Kitelandboardingschulen, die die entscheidenden Kniffe vermitteln und auch die passende Ausrüstung für Fahrer und Wind bereitstellen. Hier kann auch ohne jegliche Vorkenntnisse an zwei bs drei Tagen intensiven Trainings das Fahren der Grundmanöver gelernt werden. Wie man sein Können ausbaut und sich an erste Tricks herantastet, ist je nach Begabung und Ausdauer eine Frage der Praxis.

 


Organisation

Die GPA (German Parakart Association Kitesailing e.V.) ist mit ihrer KLB-Sparte Vorreiter in Europa. Ziel des KLB-Teams ist es, dem KLB-Sport einen Rahmen zu geben, der den Sport  an Popularität gewinnen lässt.

Dazu organisiert das KLB-Team der  GPA seit 2007 die Internationale "GPA Deutsche Meisterschaft Kitelandboarding". in den Disziplinen Race und Freestyle. Die besten Kitelandboarder aus Deutschland und dem umliegenden Ausland treffen sich an vier Locations, um jedes Jahr den besten Freestyler und Racer zu ermittlen.
Die aktuellsten Infos sowie Einzelheiten zu Reglement und Teilnahmebedingungen bekommt ihr auf der Seite der GPA-KLB-TOUR.

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Seit Anfang 2010 gibt es analog zum Buggyführerschein auch eine KLB-Lizenz. Weitere Infos zur Lizenz findet Ihr hier und hier. Die KLB-Lizenz ist aus versicherungstechnischen Gründen für die Teilnahme an den Contests Pflicht. Wo Ihr die KLB-Lizenz machen könnt,  erfährt Ihr hier.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von 4image.tv